Janik Bürgin
LINIEN
Linien sind überall (zu sehen), konkret und abstrakt. Janik Bürgin hat sie in
seinem gleichnamigen Werkzyklus zu seinem Thema gemacht.
Er sieht sie neu – als Struktur, Gebilde, Körper.
Indem er sie sucht, finden sie ihn. So kommt es ihm manchmal vor.
Und wenn es klappt, überraschen sie ihn. Aber was ist eigentlich eine Linie?
Wo beginnt, wo endet sie? Welche Querverweise löst sie aus. Was verdeckt
oder überschattet sie?
In Schwarzweiss befragt er den Raum. Und schaut sich immer weiter um
und um. Nah ist der Körper, nah voller Linien, grausam fern die Linien am
Horizont.
Was Janik Bürgin schon mit dem Spachtel und dem Pinel begonnen hat,
setzt er mit der Kamera fort.